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Jan Gehrke

New Work Facilitator 

Meine Reise – von der alten in die neue Arbeitswelt!

Meine „New Work Reise“ – von der alten in die neue Arbeitswelt

 

Warum ich die Bundeswehr mit agiler Haltung und offener Fehlerkultur verbinde?

Und was haben Videogames und Spielzeuge, mit Organisationsentwicklung und New Work zu tun?

Als Kind der 80er in Hamburg geboren, bin ich nicht nur typisch norddeutsch direkt, als leidenschaftlicher Gamer der 8-Bit-Generation und Retro-Sammler, bin ich auch etwas Kind geblieben. Und dies versuche ich mir auch stets zu bewahren. Warum erzähle ich euch das? Weil ich es für wichtig halte, dass wir uns etwas näher kennenlernen, bevor wir gemeinsam die Welt verändern.

Also fühlt euch eingeladen mehr über mich und über meine Reise in die neue Arbeitswelt zu erfahren!

Veränderungen sind mit Unsicherheit verbunden, aber sie bieten uns auch Chancen für Verbesserungen und Innovationen.

„Arbeit muss nicht immer Spaß machen.“ Für mich spiegelt sich in diesem Zitat eine antiquierte Haltung aus der alten Arbeitswelt wider. Dabei gab es bereits um 550 v. Chr. Personen, die da etwas offener und weniger dichotom gedacht haben.

„Wähle einen Beruf, den du liebst, und du brauchst keinen Tag in deinem Leben mehr zu arbeiten.“ – Konfuzius

Mir ist schon klar, dass Arbeit anstrengend oder unbefriedigend sein kann und nicht immer Spaß macht. Aber sie sollte Spaß machen und anstatt unbefriedigend, sollte sie erfüllend sein! Eine Erkenntnis, die mir leider nicht von zu Hause aus mit auf dem Weg gegeben wurde, ich musste sie mir erst hart erarbeiten. Intrinsische Motivation, das Streben nach Glück und Zufriedenheit sowie die Fähigkeit Veränderungen als Chancen zu sehen und offen für Neues zu sein, begleiten mich auf meinem Weg durch die neue Arbeitswelt.

„Nichts ist so beständig, wie die Lageänderung.“

Manche Leute verbinden die Bundeswehr mit Hierarchien, Befehl und Gehorsam, mit Gebrüll oder mit den starren Strukturen eines Behördenapparats, mit Ausrüstungsmängeln und Beschaffungsschwierigkeiten. Aber dies ist aus meiner Perspektive nur die halbe Wahrheit und eine sehr undifferenzierte Sichtweise.

Was habe ich für meine heutige Tätigkeit aus meiner Zeit als Soldat mitgenommen?

Ich habe die Komplexität und die Herausforderungen kennengelernt, unter denen Individuen innerhalb großer Organisationen effizient sein müssen. Die Bundeswehr befindet sich in einem stetig fortschreitenden Transformationsprozess. Die Ressourcen zur Bewältigung von multikausalen Problemzusammenhängen sind begrenzt und die Entscheidungsfreiheit wird durch das Wirken unterschiedlichster Akteure beeinflusst.

Transformation, Agilität, offene Fehlerkultur und eine wertschätzende Haltung – meine Zeit als Soldat.

Gelebte Kameradschaft und Toleranz statt Ellenbogenmentalität und Eitelkeiten.

Dennoch gelingt es den Soldaten ihre Aufträge zu erfüllen. Aber warum und wodurch? Vielleicht durch die außerordentliche Teamfähigkeit und die gelebte Kameradschaft? Ein Satz, den ich häufig gehört habe, lautet: „Nichts ist so beständig, wie die Lageänderung.“ Gibt es im Militär vielleicht so etwas, wie ein „agiles Mindset?“ Ich denke, ja!

Ich habe bei der Bundeswehr gelernt mit Unsicherheit umzugehen, flexibel zu agieren, Ambiguitätstoleranz und Rollendistanz zu entwickeln sowie Team-Prozesse zu verstehen. Manöverkritik verbinde ich mit Transparenz und Fairness, einer offenen Fehlerkultur und mit einer wertschätzenden Haltung. Heute kann ich sagen, dass die Bundeswehr meine Leidenschaft für soziologische Themen und funktionierende Organisationen entfesselt hat. Und was mir noch in Erinnerung geblieben ist: „Wenn wir nicht am Fluchen waren, dann waren wir am Lachen!“

Lebenslanges Lernen ist für mich mehr als nur ein bildungswissenschaftlicher- oder politischer Begriff, für mich ist es ein Teil meiner persönlichen Haltung und Lebensphilosophie geworden.

Es geht um Bildungsdurchlässigkeit, Chancengleichheit und Diversität. Es geht um Veränderung, Agilität und Fehlerkultur. Lebensläufe sind nicht immer linear, sie können auch krumm, schief oder iterativ sein!

Als Arbeiterkind war mein Bildungsweg nicht von vornherein akademisch geprägt und vorherbestimmt. Umwege und Wendepunkte haben mich auf dem dritten Bildungsweg zur Universität geführt. Mittlerweile bezeichne ich mich selbst als „Weiterbildungs-Nerd“ und bin seit meinem Erststudium immer irgendwo eingeschrieben, nehme an Fortbildungen teil oder gebe mein Wissen in verschiedenen Formaten als Dozent, Trainer oder Speaker weiter.

 

Lebenslanges Lernen ist ein essentieller Teil von persönlicher, gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Veränderung.

Die neue Arbeitswelt benötigt weder Perfektion, Bestnoten oder Lebensläufe vom Reißbrett, sie braucht Menschen, Persönlichkeiten, Mut und Veränderung.

Meine Reise durch die Arbeitswelt hat mich in unterschiedliche Branchen und Tätigkeiten geführt. Neben der Schule jobbte ich als Autowäscher, entschied mich zunächst gegen das Abitur und ging zur Bundeswehr. Danach führte mich mein Weg zurück an die Schule und parallel in die Selbständigkeit. Es folgten Stationen in der Veranstaltungsbranche und Gastronomie, im Versicherungsvertrieb, als Logistiker, als Maler, als Promoter, in der Marktforschung, im Sport- und Fitnessbereich, als Texter, als Key-Account-Manager, im Online-Marketing, im Recruiting, im Bildungsbereich, in der Kommunalpolitik und nebenbei über den dritten Bildungsweg an der Universität.

Kein Wunder, dass ich mich für ein interdisziplinäres Studium in Sozialökonomie mit den Fächern BWL, VWL, Recht und Soziologie entschieden habe. Mein Hauptfach war die Soziologie mit den Schwerpunkten Sozialpsychologie, Mediensoziologie sowie Arbeits- und Organisationssoziologie.

Klingt schief? Klingt vielseitig sag ich! Und ganz nebenbei sei erwähnt, der „New-Work-Urvater“ Friedjof Bergmann, war bevor er in Princeton promovierte und später das Zentrum für neue Arbeit gründete, als Tellerwäscher, Preisboxer, sowie als Fließband- und Hafenarbeiter tätig, er schrieb Theaterstücke und lebte zwei Jahre lang als Selbstversorger auf dem Land.

Ich muss gestehen, selbst ich habe einen roten Faden im Lebenslauf. 2005 habe ich zum ersten Mal ein Gewerbe angemeldet, seitdem zieht sich das Thema Marketing und Unternehmertum, wie ein roter Faden durch meinen Lebenslauf.

Über verschiedene Stationen in der Marktforschung bin ich zum Werbetexten gelangt, bis ich 2008 aufgrund der großen Nachfrage beim SEO-Texten gelandet bin. Das Thema Suchmaschinenoptimierung hat mich bis heute nicht losgelassen und in sämtliche Bereiche des Online-Marketings geführt. Zunächst operativ tätig, arbeite ich mittlerweile hauptsächlich in der Beratung oder gebe mein Wissen in Workshops und Seminaren weiter. Ich bin bekennender „Neuromarketing Evangelist“ und habe eine Leidenschaft für strategische Themen und agiles Marketing.

Nach mehr als zehn Jahren im digitalen Marketing, stelle ich immer wieder fest, dass das Thema Digitalisierung bei der Implementierung von Online-Marketing-Prozessen eine große Baustelle darstellt, #Neuland. Es fehlt häufig nicht nur das benötigte technische Fundament, um effektiv arbeiten zu können, ebenso häufig fehlt es insbesondere in Inhouse-Abteilungen an Erfahrung und Wissen, um effizientes Online-Marketing nachhaltig zu betreiben. Hier geht es im Wesentlichen darum die Herausforderungen von digitaler Transformation zu überwinden. Ein Prozess, der weniger einen roten Faden im Lebenslauf erfordert, sondern umso mehr nach Agilität, einer offenen Fehlerkultur, Rollendistanz und Ambiguitätstoleranz verlangt.

Digitale Transformation braucht keinen roten Faden, sie benötigt Glasfaserleitungen und Nerven, wie Drahtseile.

Meine Vision: funktionierende Organisationen, die dem Wandel und den Anforderungen moderner Arbeitswelten gerecht werden.

Die Arbeit an der Schnittstelle zwischen digitalem Marketing und digitaler Transformation, war für mich ein fließender Übergang in die Organisationsentwicklung. Meinen Schwerpunkt sehe ich weniger in der Planung und der Entwicklung von digitaler Infrastruktur, für mich steht die Anschlussfähigkeit der Individuen im Fokus.

– Wofür nutzen wir Technologie zukünftig?

– Welche Technologie nutzen wir zukünftig?

– Wie nutzen wir die Technologie zukünftig?

Diese Fragen interessieren mich brennend, aber noch interessanter finde ich die Frage, was die digitale Transformation mit uns macht!

– Wird unsere Gesellschaft noch schnelllebiger?

– Welche Auswirkungen hat Disruption auf unsere Arbeitswelt?

– Welche Chancen und Wertschöpfungspotentiale bietet die neue Arbeitswelt für Individuen und Organisationen?

– Wie sieht Führung und Management in der neuen Arbeitswelt aus?

Ich habe die Vision, dass wir die digitale Transformation als Chance nutzen können, eine Arbeitswelt zu gestalten, die sich anstatt durch zunehmendem Wettbewerb, durch mehr Kooperation, Partizipation und Chancengleichheit auszeichnet.

„Für alles gibt es eine Lösung.“

Ich bin überzeugt davon, dass es für alles eine Lösung gibt und mit dieser positiven Haltung möchte ich auch meine Arbeit verrichten. Allerdings weiß ich auch, dass es nur selten „One-Size-Fits-All-Lösungen“ gibt.

Das Thema Organisationsentwicklung und New Work ist unglaublich vielschichtig. Unternehmenstransformation und Unternehmenskultur, Agilität und Projektmanagement, New Leadership und Führungskräfteentwicklung, all diese Themen hängen zusammen und benötigen individuell aufeinander abgestimmte Werkzeuge, Strategien und Konzepte. Daher besitze ich einen großen Werkzeug- und Methodenkoffer, mit dem wir gemeinsam maßgeschneiderte Lösungen entwickeln können.

Ich bin überzeugt davon, dass insbesondere abstrakte und komplexe Probleme und Herausforderungen, pragmatische und unkonventionelle Herangehensweisen benötigen, um nachhaltige und innovative Lösungen zu entwickeln. Seit einigen Jahren experimentiere ich in meinen Workshops mit Ansätzen aus den agilen Methoden und dem Design Thinking. Als passionierter Gamer hat es mich von Beginn an fasziniert, wie schnell und mit welcher Leichtigkeit, konkrete Ergebnisse in kreativer und spielerischer Art und Weise erarbeitet werden können. Ebenso bin ich leidenschaftlicher Strategie- und Organisationsentwickler, durch den Einsatz von Serious Play und Gamification vereine ich diese Leidenschaften.

Das Rad der Veränderung dreht sich permanent, das Spiel geht weiter. Dann lass uns doch mitspielen! Chancen erkennen. Strategien entwickeln. Kreativ sein. Experimentieren. Trotz aller Arbeit und Ernsthaftigkeit, lass uns gemeinsam ein starkes Team aufbauen, das sich motiviert und grinsend jeder Herausforderung stellt!

TH!NK PLAYFUL

Meine Mission: Ich begleite Individuen und Organisationen in Transformationsprozessen. Durch den Einsatz passender Werkzeuge und Methoden, entwickeln wir individuelle und nachhaltige Lösungen, um Veränderungen und Herausforderungen, spielerisch und mit Leichtigkeit zu meistern.

Warte nicht auf die Post!

Hier geht es um New Work und digitale Transformation.